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Freitag, 14. Januar 2011

Angst...

Das Wort Angst kommt mir in den letzten Tagen immer wieder unter.
Ein Mädchen - eine Bekannte, das am Schulweg von einem Exhibitionisten verfolgt wurde, hat nun panische Angst, so etwas wieder zu erleben. Ihr Statement "ah geh, des wird scho wieda, des vadräng i" ist eine weit verbreitete Methode der "Nicht-Aufarbeitung" der Angst. 
Dann lese ich hier, dass "ein Angsttraum nicht Folge von Angst sei, sondern ein Teil von deren Überwindung". So bleibt nur zu wünschen, dass dieses Mädchen ihre möglichen Angstträume richtig interpretiert... 
Und nun lese ich in der heutigen Tageszeitung ein Statement von Herman van Rompuy (EU - Ratspräsident): 
"Angst führt zu Egoismus, Egoismus führt zu Nationalismus, Nationalismus führt zu Krieg"....

Kommentare:

  1. verdrängen ist erst mal eine durchaus anerkannte möglichkeit! was sie später daraus macht, ist ihre sache. in eine psychische konservendose packen, die man irgendwann bei bedarf in geschütztem rahmen öffnen kann!
    gruß von sonja

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  2. das ist mir wohl bewußt, und es ist ja auch legitim - jede/r entscheidet selbst.
    doch viel zu oft bleibts dabei, bleibt die "konserve" verschlossen und beginnt im inneren zu "gären", werden die leute krank - und die psychosomatischen Krankheiten nehmen zu...
    ich versuche immer, an den ursachen zu drehen: eine davon ist die, wie wir alle sowohl öffentlich als auch im privaten mit angst umgehen. wenn in der gesellschaft für "angst haben" mehr verständnis aufgebracht und es als etwas positives oder zumindest gerechtfertigtes betrachtet würde, das man nicht sofort wegschiebt, sobald es auftaucht, wäre ein verdrängen für manche/n dann ja gar nicht mehr so nötig...
    abendgruß, karin

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  3. grosse angst kann eine auch aus dem dornröschenschlaf wecken. bei mir hats genützt ;)

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