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Mittwoch, 19. Juni 2013

Abkühlung gefragt?

In Anbetracht der nun sehr hitzigen Tage (man kann es uns ja nicht recht machen mit dem Wetter...;-) gibt es noch ein paar Dokumente davon, dass es auch im Süden nicht so südlich war, wie es sonst um diese Zeit sein sollte (laut den Einheimischen).
 
Eine Front jagte die andere und...
...so musste man sich zwangsläufig ins innere der Strandbar zurückziehen....
...dort konnte man dem üppigen Geplätscher geschützt zusehen.
Allerdings hatte ich zeitweilig Sorge, dass der Sturm meine "Kühlschrank - und Autositz-Garage" vulgo Zelt niederreißt. Doch der pfadfindergeprüfte Sohn hat ordentliche Arbeit geleistet. Alles hielt bestens stand!

Dass es mit den Temperaturen im Süden an diesem Tag auch nicht ganz so südlich war, könnt ihr an diesem Bild bestimmt gut erkennen...;-)
Danach waren die Luft und der Himmel ausgewaschen und klar. Wie im Bilderbuch.

Das Ende der freien Tage war dann zwar ein bisschen bewölkt aber angenehm warm. Und keiner wollte wirklich heim...

Freitag, 14. Juni 2013

Stadtrundgang in Mali

Mali Losinj liegt terrassenartig und geschützt am Ende einer Bucht, die gleichzeitig der Hafen der Stadt ist. Zu dieser Zeit war er allerdings noch recht leer. In den Sommermonaten liegen hier die unglaublichsten Millionenjachten vor Anker.



Die Uferpromenade bis zur Fähranlegestelle
Hat jemand Lust (und Geld...), sich dort nieder zulassen?
Aus den Dächern wachsen Pinien und Palmen ;-)
 

Von den "Minihügeln" rundherum führen zahlreiche Gassen hinunter in die Stadt. Der untere Teil am Meer wurde "autofrei" gemacht, d.h. die vorhandenen Straßen wurden mit Schranken gesperrt.


Am Stadtplatz
Wolkenmalereien über dem malerischen Ort
Selbst die Kanaldeckeln aus der Monarchiezeit wirken wie gemalt


  
südländische Gelassenheit  

Montag, 10. Juni 2013

Frühling auf Mali Losinj

Über 1100 verschiedene Pflanzenarten soll es auf der Insel geben! Viele davon sind endemisch.

Ich war das erste Mal im Frühjahr hier und hab die - mir großteils unbekannte - Vielfalt bestaunt.   
Wenn das Wasser noch zu kalt ist zum Baden, was für diese Jahreszeit allerdings dort unüblich ist, kann man das Rundherum umso mehr genießen.

Sonntag, 9. Juni 2013

Reif für die Insel

Diese Inseltage im Süden hatte ich meinem Sohn zu verdanken. Für diejenigen, die in seiner Klasse das Freifach Biologie wählten, wären die schulischen Forschungstage auf Mali Losinj  mit einem Bus zu teuer geworden. Daher wurden freiwillige (so schnell war ich noch nie frei und "willig"!) Eltern gesucht, die den Transport der SchülerInnen übernehmen könnten. "Meine" vier Jungs waren übrigens ausgesprochen angenehme Reisebegleiter. Mit mobilem Internet lotsten sie mich durch die Gegend - allen möglichen Staus intelligent ausweichend. Und so nebenbei matchten sie sich per SMS mit den mitfahrenden Schülern im "Leherauto", wer denn früher am Ziel ist...wir hatten sicher den meisten Spaß bei der Fahrt...;-)
Die Ankunft am Fährhafen Brestova bescherte uns allerdings zuerst einmal eine herbe Enttäuschung.  Durch eine missverständliche Information der Leher versäumten wir die letzte Fähre und so waren wir gezwungen, die Nacht am dortigen, sehr steinigen, Parkplatz zu verbringen.Aber auch da erwiesen sich die Jungs als tough. Wir machten es uns am Boden mit Decken gemütlich und verbrachten - leider ohne Lagerfeuer - die Zeit mit ausführlichen Diskussionen bis spät in die Nacht. Ja, und obendrein bescherte uns diese Missgeschick diesen phänomenalen Sonnenaufgang (am ersten Bild) über der Insel Cres.
 Der erste Tag brachte viel Sonne, aber leider gepaart mit kühlem Wind.
...und gegen Abend eine fette Front....

Unser Standort war der Campingplatz Cikat, wo sich auch die meeresbiologische Station befindet.
Die Strandbar, die vor Wind und Regen gut geschützt hat....
Ein Großteil der Insel wurde mit einer gut befestigten Uferpromenade ausgestattet. Zu Fuss oder mit dem Rad ist es eine Wonne, dem Meer entlang zu wandern/fahren.
Blick auf die im Westen vorgelagerte Insel Susak




Mittwoch, 5. Juni 2013

Angekommen

Das Heimkommen aus dem Süden am Sonntag Abend war ein Schock. Und das sowohl wegen der Kälte als auch wegen des Regens. Dieses Ausmaß an Wassermassen habe ich hier noch nicht erlebt. Montag war die Stadt noch gesperrt und die einzigen, die verhalten gejubelt haben, waren die Schüler. Kein Durchkommen zur Schule....
Gmunden am im Traunsee
Links: die Hochwassermarke vom 1.7.1897

Das "schwimmende Rathaus"
an der Schiffslände


Die Insel, auf der Schloss Ort steht, versinkt ebenfalls im See. Zum Glück hat sich die Lage in den letzten Tagen schon wieder gebessert, die Strassen sind wieder frei und das große Aufräumen hat begonnen. Und endlich zeigt sich wieder einmal die Sonne...